Newsarchiv 2016

Artikel aus Die Wirtschaft (Ausgabe vom 09.09.2016) in Vorarlberg: "Halle zur Reinigung von Gitterrosten"

„Mit uns steigern Sie Ihre Produktivität“ ist der Leitsatz der IDS Industry & Facility Services GmbH aus Unteressendorf, Deutschland.

Als Spezialist für die Reinigung von Lackieranlagen weiß IDS: Bei über 2.500 bar wird Wasser zu einem hocheffizienten Werkzeug für die Reinigung und Entschichtung von Gitterrosten. Speziell im Bereich der Gitterrostreinigung und -entlackung in Lackieranlagen müssen regelmäßige Reinigungs- und Entlackungsaufwendungen durchgeführt werden, damit ein weitgehender störungs- und ausfallfreier Betrieb gewährleistet werden kann.

Die IDS Industry & Facility Services GmbH hat sich zusätzlich zur Lackkabinenreinigung beim Kunden vor Ort, auf die Reinigung und Entschichtung von Gitterrosten außerhalb der Lackierkabinen/ Lackierbetriebe spezialisiert. Damit während des Lackierbetriebes keine Ausfallzeiten und Stillstände entstehen, werden die Gitterroste außerhalb der Produktionszeiten durch die IDS ausgebaut und in die werkseigene Reinigungshalle in Appendorf, unweit von D 88400 Biberach an der Riß, transportiert.

Entfernung von hartnäckigen Ablagerungen

Mittels Höchstdruckwasserstrahlen reinigt und entschichtet IDS die Gitter von den hartnäckigen Ablagerungen wie Lackrückständen/ Overspray. Die abgetragenen Altlacke werden nach Deklarationsanalyse § 8 Nr. 6.7 und Auswertung der Labor Analytik nach Deponieverordnung DepV / LAGA V“2 Abfalluntersuchung sachgerecht entsorgt. Nach der qualifizierten Reinigung der Gitter werden diese zum Kunden transportiert und nach Absprache eingebaut.

Jürgen Maunz, Geschäftsführer der IDS Industry & Facility Services GmbH meint: „Mit der Auslagerung der Gitterrostreinigung schaffen wir für unsere Kunden eine enorme Effektivität und Entlastung. Dies beginnt schon damit, dass wir den Ausbau, Reinigung, Entsorgung und Einbau übernehmen und der Kunde sich auf die wesentlichen Tätigkeiten konzentrieren kann."


Artikel in WAB, Ausgabe September 2016: "Neues Angebot von IDS"

Die IDS Industry & Facility Services GmbH hat sich zusätzlich zur Lackkabinenreinigung beim Kunden vor Ort, auf die Reinigung und Entschichtung von Gitterrosten außerhalb der Lackierkabinen/Lackierbetriebe spezialisiert.

Damit während des Lackierbetriebes keine Ausfallzeiten und Stillstände entstehen, werden die Gitterroste außerhalb der Produktionszeiten durch die IDS ausgebaut und in die werkseigene Reinigungshalle in Appendorf, in der Nähe von Biberach an der Riß, transportiert. Mittels Höchstdruckwasserstrahlen reinigt und entschichtet IDS die Gitter von den hartnäckigen Ablagerungen wie Lackrückständen/Overspray.

Die abgetragenen Altlacke werden nach Deklarations- analyse § 8 Nr. 6.7 und Auswertung der Labor Analytik nach Deponieverordnung DepV/LAGA V“2 Abfalluntersuchung entsorgt. Nach der Reinigung der Gitter werden diese zum Kunden transportiert und nach Absprache eingebaut.  


Hochwasser bei der Firma Handtmann

„Im Juni 2016 wurden unsere Produktionsstätten von schweren Unwetter getroffen. IDS Industry & Facility Services GmbH organisierte innerhalb von kürzester Zeit ein großes kompetentes Team zur Beseitigung der Schäden, welches bis sonntags in die Nacht unter großem Einsatz arbeitete. Ohne diese schnelle und flexible Hilfe durch IDS hätten wir am Montagmorgen die Produktion nicht ohne Hindernisse aufnehmen können.

Durch den schnellen Einsatz konnten auch größere Schäden verhindert werden. Wir danken dem Team von IDS!“ Zitat Franz Schneider, Fa. Handtmann Service GmbH & Co. KG, Biberach.


Artikel von schwäbische.de (17.06.2016): IDS erschließt sich neue Nischen. Eine neue Magnesiumstrahlanlage stärkt den Firmenstandort in Oggelsbeuren.

Oggelsbeuren/sz – Mit einem kleinen Festakt hat die Firma IDS am Standort Oggelsbeuren ihre neue Magnesiumstrahlanlage offiziell in Betrieb genommen. Damit eröffnen sich dem Unternehmen neue Märkte.

Unter den Gästen der Einweihungsfeier waren neben Bürgermeisterin Monika Brobeil auch Mitglieder des Gemeinderats, Feuerwehrkommandant Udo Danner, Vertreter der Sparkasse Biberach, Lieferanten, Firmenpartner, Mitarbeiter und Vertreter der Biberacher Firma Handtmann. Für Handtmann bearbeitet IDS seit Anfang des Jahres Getriebegehäuse, die am Ende an Mercedes-Benz ausgeliefert werden. Um diesen Auftrag fristgerecht zu bearbeiten, hat IDS die neue Anlage bauen lassen und dafür mehr als 1,2 Millionen Euro investiert.

„Wir werden demnächst 18 Jahre alt, also erwachsen“, sagte Geschäftsleiter Markus Winter scherzhaft. An Stillstand sei jedoch nicht zu denken. „Wir sind ständig am Umbauen und Umgraben. Das ist jedoch unserem dynamischen Wachstum geschuldet.“ Die Firma suche immer nach neuen Geschäftsfeldern. „Exemplarisch dafür steht die heute eingeweihte Magnesiumstrahlanlage.“

Eine Chance für Flüchtlinge

Winter betonte außerdem, dass sich die Firma auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sei, gerade was die aktuelle Flüchtlingsthematik betrifft. „Wir beschäftigen derzeit 25 Flüchtlinge, so werden aus Beitragsempfängern Beitragsleister“, sagte Winter. Aufgrund der guten Erfahrungen mit Flüchtlingen will IDS in diesem Jahr drei zusätzliche Lehrstellen schaffen.

Monika Brobeil lobte ihrerseits die Entwicklung der ansässigen Firma. Das Gewerbegebiet sei das „Sorgenkind“ gewesen, als sie ihr Amt als Bürgermeisterin antrat. Seitdem sich IDS in Oggelsbeuren angesiedelt hat, habe sich das Gebiet jedoch sehr geändert. „Es tut sich was“, sagte Brobeil. „Das merken wir im Gemeinderat vor allem an den vielen Baugesuchen.“ Dadurch werde jedoch deutlich, wie flexibel der Betrieb auf seine Kunden eingeht.

Werksleiter Rainhard Maier erläuterte den Gästen im Anschluss die technischen Details der Anlage. An Magnesiumbauteilen, wie den Gehäusen von Handtmann, können sich während des Gießenn lösbare Partikel bilden, erklärte Maier. Diese Partikel könnten sich lösen und das Getriebe schädigen. Um das zu vermeiden, müssen die Teile abgestrahlt werden. Dazu braucht es diese spezielle Magnesiumstrahlanlage, denn ganz ungefährlich sei diese Arbeit nicht: „Durch die Staubentwicklung besteht ein erhöhtes Explosionsrisiko“, sagte Maier. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, tragen die Mitarbeiter spezielle Kleidung und arbeiten mit speziellem Werkzeug. Außerdem ist in der Halle eine spezielle Absauganlage installiert. „Um die Anlage zu bedienen, braucht es nur zwei Mitarbeiter“, sagte der Werksleiter. „Einen für die Kontrolle am Schluss und einen, der die Teile zuführt.“ Dazwischen machen mehrere Roboter die Arbeit.

Folgeaufträge in Aussicht

Durch die neue Anlage hat sich IDS auch eine neue Nische erschlossen. „Mit dieser Anlage gehen wir einen Schritt in eine neue Richtung“, sagte Geschäftsführer Jürgen Maunz. Noch bevor die Anlage überhaupt in Betrieb genommen wurde, seien schon verschiedene Auftragsanfragen eingegangen. Das zeige, dass dieser Schritt zudem auch in eine richtige Richtung gehe, sagte Maunz. Daher werde sich die Anlage auch nach Produktionsende des aktuellen Auftrags weiterhin für den Industriedienstleister rentieren.

Die neue Werkshalle, in der die Anlage steht, kann in Zukunft außerdem erweitert und umgebaut werden. Je nachdem, ob ein Auftrag das erforderlich macht. Damit bleibt IDS flexibel. „Als Industriedienstleister müssen wir flexibel bleiben“, sagte Maunz. „Nur so können wir verschiedenste Kunden und Aufträge bedienen.“


Artikel von schwäbische.de (04.03.2016): „Wer, wenn nicht wir, kann das leisten?“ Industriedienstleister aus Unteressendorf: Unternehmen sollten mehr Flüchtlinge einstellen

(Quelle: SZ – Katrin Bölstler)
Gideon Obasohan arbeitet an einer Maschine, die die Gussteile sandstrahlt und somit Kanten und Ecken abschleift. Nach nur drei Wochen war er an der Maschine angelernt. (Quelle: SZ – Katrin Bölstler)

Unteressendorf/Oggelsbeuren/sz –  Die Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt verläuft schleppend. Trotz zahlreicher Initiativen von Politik, IHK und anderen Verbänden zögern vor allem kleinere Unternehmen, Flüchtlinge einzustellen. Zu groß erscheinen manchen die bürokratischen Hürden, die oftmals unklare Bleibeperspektive ist ein weiterer hemmender Faktor.

Die in Unteressendorf, Oggelsbeuren und Ravensburg ansässige Firma IDS hat den Schritt gewagt. Aktuell beschäftigt der Industriedienstleister, der unter anderem für Handtmann und Liebherr arbeitet, zwölf Flüchtlinge. Bei vier weiteren läuft das Verfahren für die Arbeitserlaubnis. Geschäftsführer Markus Winter hofft, dass er anderen Unternehmen Mut machen kann, indem er mit seinen durchweg positiven Erfahrungen an die Öffentlichkeit geht.

Beitrag zur Integration

„Die bei IDS angestellten Flüchtlinge sind alle, ohne Ausnahme, hoch motiviert, fleißig und dankbar für die Arbeit“, sagt er. Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote in der Region fände das Unternehmen schon lange keine Deutschen mehr, die bereit seien, die vakanten Stellen auszufüllen. Der Grund: Rund 75 Prozent der Arbeitsstellen bei IDS sind im Niedriglohnsektor angesiedelt. „Wir zahlen zwar deutlich mehr als den Mindestlohn, trotzdem haben wir in den Vorjahren unsere Hilfsarbeiter vor allem aus Polen und Tschechien geholt“, berichtet Winter.

Flüchtlinge einzustellen, betrachtet Winter als seinen Beitrag zur Integration. „Diese Menschen leben bei uns, die meisten werden bleiben. Der einzige Weg, um eine Ghettoisierung oder eine Parallelgesellschaft zu verhindern ist, sie zu integrieren“, ist sich der Geschäftsführer sicher. „Integration funktioniert am besten über Arbeit - und wer, wenn nicht wir, kann das leisten?“, so Winter. „Wir halten es für wichtig, die Flüchtlinge von Transferleistungsempfängern zu Sozialbeitragszahlern machen.“ Dabei macht das Unternehmen keinen Unterschied, aus welchem Land die Flüchtlinge kommen und ob sie das Asylverfahren beendet haben. IDS beschäftigt sowohl Syrer als auch Afghanen und Afrikaner. Einige haben bereits ein Bleiberecht, andere sind geduldet oder befinden sich noch im Asylverfahren.

Gideon Obasohan kommt aus Nigeria. Eines Tages im November, erzählt Werkleiter Reinhard Maier, klopfte er einfach an die Tür des Werks in Oggelsbeuren. An diesem Standort bearbeitet IDS Gussteile nach. „Ich war überrumpelt, jedoch auch positiv überrascht“, erinnert sich Maier. Der junge Afrikaner überreichte ihm zwei Zettel. Auf dem einen stand auf Englisch: „Bitte, geben Sie mir Arbeit.“ Auf dem anderen handschriftlich ein kurzer Lebenslauf. Maier erfuhr von dem 39-Jährigen, dass er über Italien nach Deutschland geflohen war. Seit knapp acht Monaten lebt er in Deutschland. Als Obasohan erfuhr, dass es in Oggelsbeuren vielleicht Arbeit geben könnte, setze er sich in den Zug und fuhr die hundert Kilometer von seiner damaligen Flüchtlingsunterkunft bis hierher. Inzwischen arbeitet der Nigerianer seit zwei Monaten im Werk. Gemeinsam mit anderen Mitarbeitern teilt er sich eine Wohnung direkt gegenüber seiner Arbeitsstelle. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt er auf Englisch. Sein Asylantrag wurde inzwischen abgelehnt, er hat den Status „geduldet“ erhalten.

Das bedeutet: Theoretisch kann er jederzeit abgeschoben werden. In der Praxis wird eine Duldung oft mehrfach verlängert. Obasohan weiß das und hofft, dass er langfristig in Deutschland bleiben kann. „Hier ist das Leben besser, in Nigeria war das Leben schlecht“, sagt er. Die schwierige politische und wirtschaftliche Lage hätten ihn zur Ausreise bewegt. Die Arbeit in Oggelsbeuren mache ihm Spaß, er scheut die körperliche Anstrengung an der Sandstrahlmaschine nicht und ist dankbar, einen Job gefunden zu haben.

„Für uns sind die Flüchtlinge im Unternehmen ein Gewinn“, sagt Winter. Die Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Ausstellung der Arbeitserlaubnis sei bisher ausnahmslos gut gewesen. Der Kontakt zu den Flüchtlingen sei jedoch meist auf Eigeninitiative der Asylbewerber oder über die ehrenamtlichen Helferkreise zustande gekommen. „Wünschenswert wäre, dass die Behörden in Zukunft auch die beruflichen Qualifikationen der Flüchtlinge erfassen und uns so die Bewerbersuche erleichtern.“


Neue Großauftrag für die IDS Casting:

Als Direktlieferant der Automobilindustrie und langjähriger Partner zahlreicher Gießereien im In- und Ausland bietet IDS Casting Service GmbH unterschiedlichste automatisierte Rohgussnachbearbeitungslösungen an. Über 8.500 Aluminiumgussteile für die Automobilindustrie und den Maschinenbau verlassen täglich unsere Werkhallen in Oggelsbeuren. Nun steigt IDS, neben den bisherigen Kernkompetenzen, wie u. a. dem Roboterentgraten, Strahlen oder dem Verschleifen von Gussteilen höchster Oberflächenanforderungen, mit dem elektro-chemisch neutralen Strahlen von Magnesiumgussteilen in ein neues Marktsegment ein.

Im August wurde IDS Casting Service GmbH von seinem Kunden Handtmann Metallgusswerk GmbH & Co. KG aus Biberach/ Riss für einem weiteren Großauftrag nominiert. IDS übernimmt den Arbeitsschritt des Strahlens von Magnesiumdruckguss-Getriebegehäusen. Als größte familiengeführte Kundengießerei Deutschlands liefert Handtmann fertig bearbeitete Gehäuse für die neue 9-Gang Automatikgetriebe Generation der S-, ML- & CLS-Klasse an den Endkunden Mercedes-Benz. 

Um die geforderte Jahresstückzahl von mehr als 300.000 Stück, der zwei Gehäusevarianten für die zwei- und vierradgetriebenen Premiumfahrzeuge prozesssicher abzubilden, investiert IDS in neue Anlagentechnik. 

Zusammen mit dem Hersteller der beiden Strahlanlagen entwickelte IDS Casting Service GmbH u. a. eine spezielle Roboterstrahlanlage für die Strahloperation im Innenbereich des Gehäuses. Das Außenstrahlen wird über eine flexible und leistungsstarke Drahtgurtstrahlanlage abgedeckt. Mit einem Investitionsvolumen von über 1.200.000 € in neue high Tech Strahltechnik, mehreren Robotern, zahlreichen Peripherieanlagen und einer neuen 1.000 m² großen Logistikhalle ist dies die bislang größte Einzelinvestition für den Mittelständler. Von Anfang 2016 bis zum Produktionsende in 2025 laufen mehr als 2.7 Mio. Getriebegehäuse über die Bänder bei IDS.

Um die Gefahren im Umgang mit dem anspruchsvollen Werkstoff Magnesium so gering wie möglich zu halten, arbeiten IDS Casting Service und Handtmann eng zusammen. 

Im Vorfeld des Starttermins im Februar mussten in der Projektierung bei IDS zahlreiche Einflussfaktoren vom Arbeitsbereich der Mitarbeiter über die Anlagenauslegung bis hin zu sicherheitstechnischen Umbauten an den Werkhallen mit berücksichtigt werden, um später einen reibungslosen Serienprozess gewährleisten zu können. 


IDS gründet neue Unternehmen

Dank einer erfolgreichen Unternehmensstrategie bietet das Unternehmen IDS ein breites Spektrum an intern abrufbaren Qualifikationen ...

PR-Artikel downloaden